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Schuhe sind Rudeltiere

Über Schuhe, Flöhe und deren Aufbewahrungsmöglichkeiten

Schuhe sind Rudeltiere – so die Aussage einer Bekannten. Sie hat Recht, oder? Schuhe tauchen im Idealfall paarweise auf. Sie möchten auch gerne artgerecht gemeinsam aufbewahrt werden. Hier gibt es die diversen Philosophien: im Karton, im Regal, im Schrank. Und wer kennt sie nicht, die ultimative Lösung?!? Den begehbaren Schuhschrank. So einen, wie Carrie Bradshaw zum Schluss in Sex and the City besitzt?!? (Natürlich wunschgemäß ebenfalls mit Schuhen von Manolo Blahnik). Sensationelle Art und Weise eine Verbindung von Aufbewahrung, Struktur und optisch ansprechendem Design zu schaffen. 

 

Ordnung ist hier sicher einer der Werte, die wichtig sind. Was aber hat das Thema Schuhe mit Flöhen zu tun? Nun, hier dürfen wir ein wenig ausholen und eine Metapher bemühen. Ich habe sie das erste Mal in englischer Sprache gehört und da nannte sie sich „The flea in the jar“ – “ Der Floh im Einmachglas“.

Wir wissen, dass Flöhe sehr hoch und sehr weit springen können. Aus dem Stand schaffen sie es, im übertragenen Sinne, auf die Spitze des Eifelturmes zu gelangen. Stellen wir uns nun einen Floh in einem Einmachglas vor. Das Einmachglas hat einen Deckel. Und dieser ist zu. Der Floh nun springt. …und stößt sich selbstverständlich den Kopf. Das macht er ein Mal. Ein zweites Mal. Und ein drittes Mal. Was schätzen wir? Wie häufig tut er das, bis er gelernt hat, dass es nutzlos ist? Bei Versuch Nummer wieviel wird er aufgeben? Denn die Mehrzahl der Flöhe wird aufgeben. Und dann gibt es Flöhe, die tun eben genau das nicht. Sie versuchen es weiter. Immer wieder. Etwas treibt sie an, das zu tun. Sie lassen nicht nach.  Und eines Tages. Ja, da ist dieser Deckel wie von Zauberhand verschwunden. Jemand oder etwas hat den Deckel geöffnet. Und der Floh springt erneut. Und: …landet außerhalb des Glases. Ohne sich den Kopf gestossen zu haben. Es war ganz leicht. Ganz einfach. Ab sofort heisst die Geschichte „The flea out of the jar“. Eine neue Geschichte. Eine neue Perspektive. Andere Möglichkeiten. Nun hat der Floh die Wahl: drinnen oder draußen? Innerhalb oder ausserhalb des Glases? In die Enge und Grenze und das Sich – den – Kopf – stossen zurück? Allerdings auch zurück in die wohlvertraute Gemeinschaft und das Bisherige? Oder den Sprung nutzend und die lockende Weite erforschend? Das Unbekannte mutig entdeckend. Sich möglicherweise allein dem stellend, was an Herausforderungen kommt? Aus dem Hamsterrad aussteigend?

Wie häufig haben wir uns denn schon den Kopf gestossen? Wo haben wir es aufgegeben? Und wo sind wir der „Floh im Einmachglas?“ Wollen wir springen oder bleiben? Wir haben die Wahl. In jedem Moment.

Um vom Flohglas auf die Schuhe zurückzukommen! Welche „Aufbewahrung“ ist uns die Liebste? Strukturiert? Sortiert? Oder lieber intuitiv, spontan? Das kann Jeder nur für sich entscheiden – hier gibt es kein „Richtig oder Falsch“. Hier gibt es ein „authentisches Ich – Sein“. Und beschließen, was mir gut tut. Um letztlich genau den Ort zu finden, an dem wir user bestes Ich entfalten können. Denn in jedem von uns steckt ein bisschen Wonder – Woman! J

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Liebe Herren: Dieser Blog scheint sich im Schlussteil vornehmlich an die Damen zu richten. Ich bitte um Verzeihung und bin mir sicher: Da Ihr alle Wonder – Men seid, seht Ihr mir diese vordergründige Bevorzugung mit Sicherheit nach und habt Euch köstlich über die „Rudeltiere“ amüsiert und befindet Euch am Ende des Tages ebenfalls genau da, wo Ihr hinmöchtet. Ganz gleich welche Schuhe Euch dorthin getragen haben!